Die Tuamotus: Über Makemo und Tahanea nach Tahiti

„Von den niederländischen Entdeckern hat Schouten diesen Teil des Südmeeres „die böse See“ und Roggeveen ihn das Labyrinth genannt.“

– Georg Forster, Entdeckungsreise nach Tahiti und in die Südsee

Sonnenuntergang am Atoll: Wir gehen davon aus, dass es nicht mehr besser wird

Sonnenuntergang am Atoll: Wir gehen davon aus, dass es nicht mehr besser wird

Noch heute wird in vielen See- und Küstenhandbüchern vor den Tuamotus gewarnt. Denn ohne GPS ist eine Reise durch dieses Gebiet nur den besten Navigatoren möglich. Das Archipel liegt wie ein flacher Riese zwischen den Marquesas und Tahiti. Es bildet eine tückische Barriere, der durch die Jahrhunderte immer wieder Schiffe zum Opfer gefallen sind. Die Atolle, ihre Motus und Inseln sind extrem flach und nachts nur bei Vollmond zu erkennen. Einige der Riffe reichen gerade weit genug unter die Oberfläche, um den Rumpf eines darübersegelnden Bootes aufzuschlitzen.

Die Einfahrt in die Atolle gelingt üblicherweise, indem man einen oder zwei Pässe durch die Ringriffe ansteuert. Hierbei müssen Reisende tunlichst die Gezeiten beachten. Nur bei Tidenkenterung – also der Zeit genau zwischen Ebbe und Flut – steht das Wasser im Pass still. Sonst setzt ein Strom mit bis zu neun Knoten (das sind fas 17 km/h) durch die engen Durchlässe und treibt unvorsichtige Segler auf die Korallen links und rechts des engen Wassers.

Das Wasser im Makemo-Pass. Wind und Strömung formen dieses schnelle Kräuseln

Das Wasser im Makemo-Pass. Wind und Strömung formen dieses schnelle Kräuseln; die Unaufmerksamen führt es auf die umliegenden Riffe

Wir segeln mit der Hapa Na Sasa als Flotille von Nuku Hiva gen Südost und folgen damit James Cook auf seiner zweiten Südseereise fast im Kielwasser. Eine gute Übung, denn bisher haben wir noch keine so lange Überfahrt koordiniert unternommen. So stimmen wir vor dem Ankerlichten Wegpunkte, Kurse, Zielgeschwindigkeiten, Funkkanäle und Abstimmungszeiten ab. Es sollte gut klappen und wir sind um eine Erfahrung reicher.

Heide steigt auf diesem Schlag auch in das Anglerleben ein. Erste Übungen beim Einholen und Verarbeiten eines Skipjack-Tunas, dann die Gesellenprüfung mit einem Hochsee-Barracuda.

Kapitaler Fang: Diesen 1,10 Barrakuda zieht Heide 50 SM vor Makemo aus der Tiefsee

Kapitaler Fang: Diesen 1,10 Barrakuda zieht Heide 50 SM vor Makemo aus der Tiefsee

Vorsicht beim Auslösen des Hakens - Barrakudas haben wirklich scharfe Zähne

Vorsicht beim Auslösen des Hakens – Barrakudas haben wirklich scharfe Zähne

Unser erstes Ziel nach etwa 550 Seemeilen ist das Makemo-Atoll. Deutlich abseits des ohnehin dünnen Stroms von Weltumseglern, aber groß und für uns Anfänger mit einem eher breiten, nördlichen Pass ein idealer Start in die Welt der Südsee-Atolle.

Wir kommen zügig voran und gelangen etwa zwei Stunden vor der erwarteten Tiedenkenterung zum Eingang des Passes. Der Mond leuchtet in einem fahlen Himmel hell auf unsere kleine Flotille; die Sonne wird erst in etwa einer Stunde aufgehen. Vor uns zeigt sich das Atoll als feine, schwarze Linie am Horizont. Wind und Strom treiben uns auch ohne Segel mit drei Knoten darauf zu. Das ist deutlich zu schnell. So kreuzen beide Schiffe zusammen mit einem dritten vor dem Eingang bis zum Anbruch des Tages. Wir koordinieren uns über Funk mit den anderen Booten und fahren eine Weile später entsprechend in den Pass ein. Etwas zu früh, wie sich zeigt. Noch rauscht das Wasser kräftig aus dem Atoll. Wir haben eben die starken Winde bei unserer Berechnung der Tiedenkenterung nicht beachtet. Sie drücken ungewöhnlich viel Wasser über das Riff in die Lagune und so kommt die Kenterung erst einige Zeit nach der astronomischen Wende von Ebbe zu Flut. Wir fahren trotzdem ein. Der Pass begrüßt uns freundlich ruppig. Das ausströmende Wasser drückt Alytes etwas vom Kurs ab aber zwei 40 PS-Motoren sind am Ende stärker. Unser Boot bleibt auf Kurs und wir hoppeln über kurze, steile Wellen in das Atoll.

Makemo, das Dorf am Eingang des Passes

Makemo, das Dorf am Eingang des Passes

Der Ankerplatz gleicht dem aus den üblichen Büchern überlieferten Südsee-Traum: Spiegelglattes, glasklares, türkises Wasser. Flache Inseln mit Sandstrand, sattgrünen Büschen, knorrigen, alten Bäumen mit hellgrauen, salzgebleichten Stämmen und vor allem hohen Kokospalmen. Dazwischen ducken sich hier und da einige Häuser des Dorfes. Einziger störender aber zugleich hilfreicher Beitrag der Zivilisation ist ein langer, betonierter Anleger, der als Wellenbrecher fungiert. Wir ankern bei elf Metern auf sandigem, mit Korallenblöcken übersätem Grund. Der Anker fasst gut in einem Sandflecken, doch wir folgen dem Rat erfahrener Atollsegler und heben unsere Ankerkette mit einer Boje an. Die Kette schwebt so, zumindest nah beim Boot, über den Korallen und erspart uns bei Windwechseln Überraschungen.

Alytes vor Anker

Alytes vor Anker

Das Wasser ist hier so klar, dass wir beim Blick über die Bordwand denken, unser Echolot sei nicht in Ordnung. Es sieht aus, als würden schon zwei Meter unter unseren Kielen die harten Korallenköpfe lauern. Ein Freitauchgang hat dann die umgekehrte Überraschung parat: Immer wenn man meint, gleich wäre man am Boden, geht es immer noch weiter hinab. Unter dem Boot bis dreizehn Meter. Und um jede der hier am Ankerplatz schon etwas angeschlagenen Korallen tummeln sich bunte Riffbewohner. Blaugrüne und rote Papageienfische knabbern die letzten Polypen von den Kalkskeletten, kleine Wimpelfische jagen sich zwischen den Ausbuchtungen und unten, knapp über dem Sand, lauern bis zu achtzig Zentimeter große Zackenbarsche. Letztere werden wir uns im Laufe unseres Besuches noch zwei, drei mal mit der Harpune als warme Mahlzeit an Bord holen.

Wasser und Frangipani im Makemo - Atoll

Wasser und Frangipani im Makemo – Atoll

Mina wird endlich auch hibbelig und will ins Wasser. Wir tauschen Englisch-Unterricht gegen Sport und machen die Tauchausrüstung fertig. Mina wird hier im Atoll Ihren ersten und später auch ihren finalen Übungstauchgang für eine am PADI-System orientierte Ausbildung machen. Gemeinsam schwimmen wir in voller Ausrüstung in Richtung Strand, um einen Platz mit Sand auf drei Metern zu finden. Es geht nach unten. Mina muss sich noch an die neue Gewichtsverteilung gewöhnen und trudelt zunächst auf dem Rücken nach unten. Sie fängt sich aber wieder und geht in guter Bauchlage Richtung Seeboden. Plötzlich zeigt sie aufgeregt nach schräg hinten. Dort, etwa 25 Meter zieht im Zwielicht ein sehr ordentlicher Schwarzspitzenriffhai eine Runde um uns. Kommt etwas näher. Taxiert uns mit starren Augen. Ich denke zunächst, dass ist wohl das Ende des Tauchgangs. Mina unter dem Blick des Hais sicher die Motivation verlieren. Aber nein. Sie sieht mich an, ich sehe sie an, wir sehen den Hai an. Tauchen bis auf den Grund in etwa vier Meter Tiefe. Der Hai macht noch eine Runde. Kommt etwas näher. Aus dem Zwielicht in einen Bereich bester Sicht. Ein schönes Tier, findet offenbar auch Mina (unter Wasser ist die Kommunikation etwas eingeschränkt). Der Hai verschwindet und wir machen unsere Tarierungsübungen. Danach noch zwanzig Minuten freies Tauchen, Hand in Hand mit mir. Nach dem Auftauchen grinst Mina, grinst irgendwo zwischen Stickstoff-Narkose und Hai-Aufregung bis über beide Ohren.

Haie finden wir im Atoll noch häufiger. In den Pässen jagen sie nach Makrelen, über den inneren Riffen schwimmen mal solitäre große, mal Vierergrüppchen kleinerer Exemplare. Meist sind es Schwarzspitzen-Riffhaie, selten mal Graue Riffhaie. Beim Schnorcheln halten sie immer gebührenden Abstand. Unsere Ausflüge mit der Harpune werden aber zu einer aufregenden Nahrungsbeschaffung. Denn ein wild zappelnder, blutender Zackenbarsch an den Widerhaken des Speers lockt die Jäger in wenigen Minuten an. So stellen wir unserer Beute nur im Umkreis von zehn Metern um das Beiboot nach. Herzklopfen haben wir trotzdem. Nach jedem Treffer geben sich die grauen Riesen ein sicheres Stelldichein. Und Lust auf ein Gelage haben sie offenbar. Wir vermeiden es herauszufinden, ob wir auf dem Speiseplan stünden oder nicht und fahren mit der Beute lieber in Richtung Grill an Bord von Alytes.

Mina ist jeden Tag mit den Mädels von der Hapa Na Sasa unterwegs. Entweder im Wasser oder am Strand, um Hütten aus Kokosblättern zu bauen und Einsiedlerkrebsen nachzustellen. Bei Regen gibt es „Extrem-Playmobiling“, Hörspielmarathon oder auch mal eine Kinosession mit frischem Popcorn.

Franka, Paula, Louisa und Mina auf dem Paddelboard

Franka, Paula, Louisa und Mina auf dem Paddelboard

Yeehaaw: Hapa Na Sasa hat schon gutes Spielzeug an Bord

Yeehaaw: Hapa Na Sasa hat gutes Spielzeug an Bord

Regentage: Playmo-Welten I

Regentage: Playmo-Welten I

Regentage: Playmo-Welten II

Regentage: Playmo-Welten II

Regentage: Playmo-Welten III

Regentage: Playmo-Welten III

Regentage: Playmo-Welten IV

Regentage: Playmo-Welten IV

Wir haben übrigens ernsthaft in Erwägung gezogen, Einsiedlerkrebse zu essen. In unseren Kochbüchern tauchen die Tiere als Delikatesse auf. Aber wenn man sich den weichen, üblicherweise im Schneckenhaus versteckten Hinterleib ansieht, vergeht einem doch ein wenig der Appetit: Ziemlich viel Gedärm, ziemlich wenig Muskelfleisch. Erinnert ein wenig an eine Mikro-Ausgabe des Legeschlauchs der Alien-Mother aus gleichnamigem Film. Also bringen wir es nicht über das Herz bis zu vierundzwanzig dieser Tiere im Topf zu versenken. Die Landkrabben sind da schon vielversprechender, aber wir bekommen hier – anders als in der Karibik – nur sehr selten einzelne Exemplare zu Gesicht.

Einsiedlerkrebs un Detail

Einsiedlerkrebs un Detail

Einsiedlerkrebs beim Umzug in ein größeres Haus

Einsiedlerkrebs beim Umzug in ein größeres Haus; Wollten wir nicht wirklich essen…

The ones that got away

The ones that got away

Makemo hat – anders als das später angesteuerte Tahanea – noch ein funktionierendes Dorf. Ein kleines Zentrum der Bildung für die östlichen Tuamotus. Hier gibt es eine Grund- und eine weiterführende Schule. Beide mit Internat. Die Atolle liegen in der Regel über 30 Seemeilen auseinander, so ist ein täglicher Schulweg ausgeschlossen. Zumal die Diesel-Logistik in diesen wirklich abgelegenen Inseln schwierig ist.

Makemo Main Street

Makemo Main Street

Die Kids am Strand mit Blick auf den Ozean

Die Kids am Strand mit Blick auf den Ozean

Sakrale Architektur in Polynesien

Sakrale Architektur in Polynesien

Die Menschen sind hier im Schnitt jünger und gesamtheitlich auch deutlich fitter als auf den Marquesas. Vermutlich einfach weniger Friteuse und mehr Grill in der Küche. Schon sehr früh am Morgen sehen wir Männer zügig in unglaublich schmalen Ausleger-Kanus über die Lagune fahren. Es gibt hier kleinere Supermärkte und man könnte, wenn die Preise nicht so hoch und unser Glaube an die örtliche Kühlkette nicht so niedrig wäre, sehr gut provisionieren. Aber der Weg zum Supermarkt bietet immer kleine Aufregungen. Hunde mit ihren Jungen, hier und dort auch mal ein sterbendes Exemplar (was kaum zu Aufmerksamkeit führt), ein freundlicher Chat mit den Anwohnern am Gartenzaun aus Kokos-Schalen.

Polynesische Kids auf Makemo

Polynesische Kids am Anleger von Makemo

Was dem Marqueser das Pferd ist hier das Fahrrad

Was dem Marqueser das Pferd ist hier das Fahrrad

Copra-Vorbereitungen

Copra-Vorbereitungen – Neben den Bildungseinrichtungen und Perlen eine der Haupteinkommensquellen

Tahiti Perlen werden nur noch auf einer Farm in Makemo produziert

Tahiti Perlen werden nur noch auf einer Farm in Makemo produziert; Wir haben sie uns angesehen

Wir segeln nach einigen Tagen weiter nach Tahanea. Das Atoll ist seit einigen Jahren unbewohnt und wir sind mit der Hapa Na Sasa die einzigen beiden Boote in der Lagune. Wir genießen die absolute Einsamkeit, die Ruhe und die großartige Umgebung. Tauchen, Schnorcheln, Harpunieren, Inseln erkunden, Kokosnüsse sammeln, schreiben und lesen.

Unserer Frischfruchtvorräte werden knapp. Die letzte Marquesa-Pampelmuse

Unserer Frischfruchtvorräte werden knapp. Die letzte Marquesa-Pampelmuse

Einen Tag nutzen wir zur Entdeckung des alten Dorfes. Eine kleine, polynesische Geisterstadt am Ende der Welt. Die Leute haben hier offenbar noch vor kurzem Perlenzucht versucht. Wir finden die Werkzeuge verstreut. In einer der Hütten liegen noch Kleidung und Decken. Es sieht so aus, als hätten hier einige Menschen vor kurzem zumindest noch zeitweise verbracht.

Unsere Dingis am Anleger des verlassenen Dorfes von Tahanea

Unsere Dingis am Anleger des verlassenen Dorfes von Tahanea

Ghost Town Impressions I

Ghost Town Impressions I: Arbeitsschuhe am Anleger

Ghost Town Impressions II: Bojen für die Perlenzucht

Ghost Town Impressions II: Bojen für die Perlenzucht

Ghost Town Impressions II: Alte Köder

Ghost Town Impressions III: Alte Köder

Ghost Town Impressions IV: Gerade verlassen?

Ghost Town Impressions IV: Gerade verlassen? Hütten im alten Dorf

Ghost Town Impressions V: Ein letzter Blick aufs Meer

Ghost Town Impressions V: Ein letzter Blick aufs Meer

Eine kleine Kirche macht im Innenraum den Eindruck, als wäre hier noch vor Minuten die letzte Messe gelesen worden. Etwas abseits ein kleiner Friedhof mit drei Gräbern. Wir erkunden mit etwas Gänsehaut bei 32°C und lassen den Ort unberührt für die nächsten Entdecker zurück.

Ghost Town Impressions VI: Der kleine Friedhof von Tahanea

Ghost Town Impressions VI: Der kleine Friedhof von Tahanea

Ghost Town Impressions VI: Die Kirche

Ghost Town Impressions VI: Die Kirche

Ghost Town Impressions VIII: Sakrale Details

Ghost Town Impressions VIII: Sakrale Details

Ghost Town Impressions IX: Der HERR möge über Euch wachen...

Ghost Town Impressions IX: Der HERR möge über Euch wachen…

Mina vollendet auf Tahanea Ihren Tauchkurs und verfügt nun über die Ausbildung, die sie auch bei den „Offiziellen“ (PADI) erhalten hätte. Sie kann Tauchgänge mit Nullzeittabellen planen, unter Wasser die Maske absetzen und ausblasen, Luft spenden und wieder kontrolliert und sicher auftauchen. Sie ist zurecht mächtig stolz und wir haben eines unserer Sportunterricht-Ziele erreicht. Schwimmen kann sie schon seit etwa sechs Monaten auf dem Niveau vom Gold-Abzeichen. OK, die deutschen Baderegeln werden wohl nicht immer eingehalten…

Stolze Taucherin (nach dem Tauchgang) ;-)

Stolze Taucherin (nach dem Umziehen) 😉

Vier Tage später werden wir Tahanea mit Ziel Fakarava – Süd verlassen. Dort liegen mit der Neoma und der Te Ara einige Freunde. Wegen des Windes – der deutlich stärker als vorausgesagt wehen wird – werden wir den Pass nicht befahren sondern gleich nach Tahiti durchsegeln. Die Passage wird bei Windstärken zwischen sieben, in Böen acht eher anstrengend, dafür aber auch kurz. Es geht nichts zu Bruch und nach zwei Tagen werfen wir in Tahiti bei rabenschwarzer Nacht am alten Ankerplatz von Captain Cook unseren Haken in den vulkanischen Sand am Grund der Bucht.

9 Gedanken zu „Die Tuamotus: Über Makemo und Tahanea nach Tahiti

  1. Andreas

    Mal wieder schön von euch zu lesen und besonders: Fotogucken! Dicke Gratulation der mutigen Neutaucherin. Ich ziehe den Hut vor Dir Mina! Wäre beim Hai nicht so cool geblieben.
    Die Südsee hört sich ja traumhaft an.
    Weiterhin gute Fahrt und petri heil.
    Euch KSA

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    1. AlytesSkipper Beitragsautor

      Hallo lieber Andi,
      ich bin auch ganz hingerissen ;-).
      Herzliche Grüße in die schönste Stadt der Welt,
      Fritze

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  2. Susa

    Liebe Skipper,
    ohjee – da ist ja soooo viel blau um Euren grünen aktuellen Altes-Fleck, wenn man auf die Kart schaut! Wie gut, dass das von nahem betrachtet dann doch alles anders wirkt! Heide, Du coole Braut, das ist ja ein riesen Fisch!
    Bei uns zuhause geht es ganz beschaulich zu, die Temperatur schwankt so zwischen 35 und 11 Grad und kommende Woche wird Honig geschleudert. Und dann werden die nächsten Ausstellungen gehängt. Blöd ist, dass ich nie, aber auch nie, einem von Euch in Bochum über den Weg laufe! Vermisse Euch! Aber naja, ich gebe zu, Eure Reise sieht sehr, sehr spannend aus! Wie geht es mit Minas Schulplan?

    Viele liebe Grüße und gute, sichere Fahrt bald durch das viele, viele blau auf der Karte!
    Eure
    Susanne

    Antworten
    1. Rosi und Markus

      Hallo, Mina, Heide und Fritze.
      Wir hatten das große Glück euch persönlich auf eurem Törn kennen zu lernen. Von St. Eustachius nach St. Maarten hatten wir nur kurz einen kleinen Vorsprung, bis ihr an uns vorbei gezogen seid.
      Euer Logbuch wird von uns mit Spannung, Ehrfurcht und Bewunderung gelesen. Die Passage durch den Panama Kanal und die Pazifik Überquerung sind Abenteuer pur. Wir werden ab dem 29. November wieder auf unserer Rossy sein und die US Virgins, BVI S und St. Croix unsicher machen.
      Einen ganz lieben Gruß an Mina. Sie hat uns wirklich beeindruckt und wir freuen uns auf viele weitere tollen Abenteuer.
      Wir sind in Gedanken immer bei euch.
      Immer ein Handbreit Wasser unterm Kiel und weiterhin alles Glück der Welt für euren Törn.
      Eure Rosi und Markus

      Antworten
      1. AlytesSkipper Beitragsautor

        Hallo Rosi, hallo Markus,
        das ist ja eine Überraschung! Vielen Dank für die lieben Worte, wir sind zart errötet ;-). Mir Freude erinnern wir uns an Euer schönes, saisonales Arbeitsmodell. Wir suchen gerade nach Engagements, bei denen sich ähnliches realisieren lässt.
        Wir wünschen Euch in den BVIs eine großartige Zeit! Es ist ein wunderbares Revier. St. Croix ist sicher ebenfalls spannend, obschon wir es damals übersprungen hatten (war uns zu weit südlich). Insgesamt fanden wir die USVI nicht ganz so überzeugend. Hat dann doch etwas von Florida ;-).

        In jedem Fall „fair winds“ und eine gute Saison,
        herzliche Grüße aus der Südsee,
        Fritze, Heide und Mina

        Antworten
    2. AlytesSkipper Beitragsautor

      Hallo liebe Susa,
      ja, wir sehnen uns auch immer mal wieder nach Europa und dem schönen Bochum ;-).

      Ich freue mich besonders, dass Ihr an die Schleuder kommt, dieses Jahr. Das wird sicher ein großartiger Tag und ich bin schwer neidisch. Hier auf der Reise finden wir übrigens in vielen Ländern und auf vielen Inseln ganz großartigen Honig. Auf den Marquesas zum Beispiel hat fast jeder vierte ein paar Völker im Garten stehen. Und die Mischung aus Frangipani und tropischen Nadelbäumen bringt einen sehr abgefahrenen Honig.

      Liebe Grüße an den Liebsten und die Crew in Bochum,
      Fritze (und Heide und Mina)

      Antworten
  3. kai

    …leave nothing but footsteps… take nothing but pictures…;)

    good read! Glückwunsch, Mina, zum bestandenen Hai Tauch-Diplom (das ist ja so ähnlich wie als Yoda Luke in die Höhle schickt, um ihn dort seine Angst treffen zu lassen…;)

    Antworten
  4. Jørn

    Herrlich! Herrlich! Herrlich!
    Glückwunsch für die scheinbar reibungslose Überfahrt und natürlich an Mina für das Bestehen des von-Berswordt-Tauchdiploms. Dagegen ist PADI nix 🙂
    Ihr nehmt ja ganz schön Fahrt auf. Wir hatten erwartet, dass Ihr noch ein paar Wochen zwischen den Korallen rumsegelt. Jetzt schon Tahiti ist enorm.
    Wenn es auf Tahiti nur halb so geil aussieht, wie auf den Bildern, die Google ausspuckt: Bleibt da, baut eine Bar am Strand und lasst den Rest der Reise sausen! Wir buchen schon mal den Flug (one-way) 🙂

    Liebe Grüße an alle – und schickt weiter Bilder und Erzählungen. Das macht Freude (auch wenn wir hier inzwischen ebenfalls Hochsommer haben).

    Jørn

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    1. AlytesSkipper Beitragsautor

      Nun ja, die Überfahrt nach Tahiti war dagegen nicht so reibungslos. Etwas unvermittelt lag die Realität etwa 10 Knoten über der Vorhersage. So sind wir fast zwei Tage bei mindestens 28 Knoten Wind von der Seite gesegelt (dazu eine Welle von gut 3,50m). Einen halben Tag hatten wir zwischen 30 und 35 Knoten. Das war schon recht heftig.
      Tahiti ist für uns eher ein Arbeitsaufenthalt, die tollen Strände, das türkise Wasser hatten wir schon auf den Tuamotus. Wilder, türkiser und noch etwas durchsichtiger ;-). Zur Zeit heisst es GFK-Arbeiten, Rig wieder auf Vordermann bringen, Motoren checken etc… Strand sehen wir hoffentlich dann ab Donnerstag, wenn wir Morea erreichen und wieder im Reise-Flow sein werden.

      Euch schöne Sommertage!
      Fritze und die Crew

      Antworten

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