Djibouti: Kath, Militär und ein Riss durch Afrika

Wir laufen in der Dunkelheit einer mondlosen Nacht vorbei Frachtern und Fregatten im Hafen von Djibouti ein. Uns erwartet eine freundliche Bevölkerung aus Somaliern und Afar. Das Feilschen hat man von den Arabern gelernt, das Temperament kommt eher vom Kath-Strauch.

Augen Geradeaus: Die allgegenwärtigen Militärs wecken uns morgens im Hafen mit einem Fahnenappell zur Unzeit

Augen Geradeaus: Die allgegenwärtigen Militärs wecken uns morgens im Hafen. Hier sind es Japaner

Nachdem wir den Anker auf etwa fünf Metern bei gutem Halt im Schlamm des Hafens geworfen haben, fallen wir nach der langen Überfahrt in die Kojen. Der nächste Morgen bringt Motoren und Wellen von den ausrückenden Küstenwächtern, die nur einige Kabellängen entfernt ihr Hauptquartier haben. Der Hafen ist definitiv sehr sicher. Wir werden Alytes in den folgenden Tagen häufig mit klarem Deck und verschlossenen Luken allein lassen. Probleme gab es nie.

Dieses Boot kommt aus dem Jemen. Das die Jungs dort Fit sind, kommt nicht von ungefähr: Wer findet den Heimtrainer?

Dieses Boot kommt aus dem Jemen. Vielleicht machen sie sich fit für den Bürgerkrieg: Wer findet den Heimtrainer?

Das Einklarieren geht problemlos. Die Hafenbehörde lässt uns ein DIN-A 5-Blättchen ausfüllen, Stempel gibt es keine. Es interessiert auch nicht, woher wir kommen. „It is a free port, we don’t care too much“. Ok, gut zu wissen. Bei der Immigration wird es etwas bodenständiger. Ein Beamter hängt in Joggingkluft auf einem verfallenen Bürostuhl. Es riecht – um 9:30 h in der Frühe – stark nach hartem Alkohol. Nur so erklärt sich seine Lethargie, denn er hat auch einen dicken Brocken Kath in der Backentasche. Damit sollte er eigentlich auf- und ab hüpfen. Stattdessen fragt er uns viermal lahm was wir denn wollten. Unser Französisch ist eigentlich ganz passabel, seins auch, aber seine Schaltzentrale ist offenbar stark vernebelt. Beim fünften Mal fällt der Franc. Ahh, Visa. OK. Obwohl er nur einen Aufkleber in den Pass kleben muss, dauert es nochmal fast dreißig Minuten. Die hübschen Geräte für die Erfassung von Fingerabdrücken und Handscans kommen zum Glück nicht zum Einsatz.

Alt trifft neu im Hafen von Djibouti. Ankernachbarn.

Alt trifft neu im Hafen von Djibouti. Ankernachbarn.

Wir sind einklariert und gehen in der Stadt auf Entdeckungstour und Bargeld-Jagd. Das Taxi, dass uns ins Zentrum fährt sieht aus, als hätte es gerade jemand vom Schrottplatz in Wanne-Eickel geschoben. Wir sind was Fahrzeuge angeht schon viel gewohnt, aber das ist schon das Beste, was wir je gesehen haben. Es ist dann aber auch wieder eine Freude zu sehen, dass man trotz 20 kg Spachtelmasse am Kotflügel, fehlender Gurte und ohne Assistenzsysteme gut von Ort zu Ort kommt. Perspective, Baby!

Die Stadt ist bei unserem ersten Besuch fast leer. Wir bekommen aber das Geld, genießen die staubige Atmosphäre zwischen alten Kolonialbauten, Siebzigerjahre-Platte, Achtzigerjahre-Neo-Art-Deco und der einen oder anderen Wellblechfront. Mit Freude merke ich, dass man hier gern auch Arabisch spricht. Die aus tiefstem Gedächtnis hervorgekramten Satzbrocken öffnen Herzen und bringen die Menschen zum Lächeln. Die Weißen sprechen hier praktisch nie „die Sprache des Herrn“. Na ja, bei mir ist es auch eher die Basis, aber zum Kauf von Obst und Brot reicht es, auch für die üblichen Höflichkeitsformeln. Ein besserer „Conversation-Starter“ als Arabisch ist aber ein anderes Accessoire. Neben den Früchten fällt uns offenbar auch ein Sträußchen Kath in die Tüte, das nun keck hervorlugt.

Jeder und jede schaut uns anerkennend an. Fragt: „Tu mange?“ „Bien sûr.“ Klaro, entgegnen Jan und ich, die noch nie im Leben ein Blatt Kath im Mund hatten. Jede andere Antwort wäre bei dem darauf immer wieder sehr, sehr freundlichen Lächeln der Männer und Frauen nicht möglich. Ich trage die besagte Tüte, doch je länger wir unterwegs sind, desto häufiger will Jan auch mal. Nach jeder Begegnung mit den Frauen des Landes bin ich aber überzeugter, dass ich gerade der für die direkte Völkerverständigung geeignetere von uns beiden bin. Simple pleasures…

Fotografiert wird hier niemand wirklich gern, darum mal ein Archivbild

Fotografiert wird hier niemand wirklich gern, darum was aus dem Archiv. Bild entspricht dem Typ.

Never hide. Bold fashion, Djibouti-Style

Never hide. Bold fashion, Djibouti-Style

Überhaupt sehen die Leute hier meist gut aus. Die vorherrschenden Ethnien sind Somalis und Afar. Beide sind groß gewachsen, schlank und athletisch. Mein Bewusstsein ist dankbar, dass die Bilder von unterernährten, misshandelten oder folternden Somalis eine Ergänzung bekommen.

Alle sind extrem nett zu uns. Wenn man sich einmal daran gewöhnt hat, dass hier nun hart gefeilscht wird und dass Betteln für einige zum Tagesgeschäft gehört, ist der Aufenthalt angenehm.

Wir essen später noch äthiopisch-somalisch. Ein Gaumenschmaus aus großen, dünnen und eher salzigem Pfannkuchen, wunderbar gewürzten vegetarischen und fleischhaltigen Saucen sowie Pasten. Das Kath testen wir nach dem Essen. Die auf Wikipedia als mit dem Koffein vergleichbare Wirkung ist deutlich untertrieben. Das Gewächs macht zügig sehr wach und zeigt Wirkungen von dem, was wir über Amphetamine gelesen haben. Hibbelig, sehr gesprächig und generell groß fühlt man sich. Unsere freundliche Service-Kraft bestätigt uns dann auch: „We use it on the weekend. To feel like kings for an hour or two“. Für uns ist es auf die Dauer nichts. Das Plastik-Selbstbewusstsein aus dem Strauch bringt keinen aus unserer Truppe wirklich nach vorn. So sind wir nicht traurig, als die üppigen Reste des Sträußchens schon am nächsten Tag die Wirkung verloren haben.

Die Leute hier beschränken die Nutzung auch nicht wie unsere umsichtige Tischdame auf das Wochenende: Überall rennen die Leute mit dem Kraut im Mund herum. Ich habe den Eindruck, dass fast alle Streitereien, vor allem die im Straßenverkehr, auf diese hohe Dope-Quote zurückgehen. Nicht wirklich nachahmungswert.

Das Land ist allerdings auch sonst nicht ohne Probleme. Eine der Haupteinnahmequellen sind die Militärbasen von vielen Nationen. Die größten unterhalten die Franzosen, Amerikaner, Japaner und – festhalten – bald die Chinesen. Man kann die Luft vor elektromatnetischen Wellen fast schneiden. Reden und Abhören. Das Ganze entstand unter dem damals sicher berechtigten Vorwand der Piraterie. Im letzten Jahr hat es so gut wie keine Übergriffe mehr gegeben. Trotzdem sind die Schiffe und Flugzeuge noch da. Ein französischer Special Forces Soldat, der zu uns an Bord kommt um über das Verhalten bei einer Rettung durch das Militär zu sprechen, bestätigt uns: Hier geht es eigentlich kaum noch um Piraten. Hier geht es um Suez, den Sunna-Shia-Konflikt um die regionale Vorherrschaft auf der Arabischen Halbinsel und die Rohstoffe in Afrika. Er meint: Wenn einmal andere Militärs vor Ort sind, will man selbst nicht der erste sein, der sich zurückzieht. Aus Prinzip.

Die andere Einnahmequelle ist der Hafen. Neben der Versorgung all der Soldaten wird fast der gesamte Seeverkehr für das erstarkende und vom Land eingeschlossene Äthiopien übernommen. Kontinuierlich fahren riesige LKW-Kolonnen auf gut ausgebauten Straßen gen Westen. Nirgends haben wir so viele Tankwagen auf einer Stelle gesehen.

Eine kleine Gruppe Tanklastzüge hat sich von der Herde entfernt. Es gibt hunderte.

Eine kleine Gruppe Tanklastzüge hat sich von der Herde entfernt. Es gibt hunderte.

Nicht immer geht es gut mit dem Transport Richtugn Äthiopien. Hoffentlich kein Kath gekaut?

Nicht immer geht es gut mit dem Transport Richtung Äthiopien. Hoffentlich kein Kath gekaut?

Das Problem: Die großen Brocken aus Konzessionen und Lizenzen gehen direkt an die Herrscher. Die Bewohner haben Glück, wenn sie als Hafenarbeiter oder LKW-Fahrer einen Lohn kassieren können. Höhere Jobs gibt es wenige. Es gibt auch keine Schulpflicht, entsprechend hoch ist die Analphabetenquote. Wie so oft unter Mädchen höher als bei den Jungs.

Sobald man die Stadt verlässt, scheint die Zeit am Straßenrand um tausend Jahre zurückgedreht zu werden: Nomadenzelte, Ziegen, wilde Kamele. Kinder und Frauen sind bunte Farbkleckse in der braunen Natur. Es sieht aus, als würden wir durch die Hauptgeröllproduktion der Welt fahren.

Kinder, wir sind mal eben Wasser holen. Das Leben im Inneren ist wahrlich kein Zuckerschlecken

Kinder, wir sind mal eben Wasser holen. Das Leben im Inneren ist wahrlich kein Zuckerschlecken

Immer wieder Menschen an den seltsamsten Stellen. Hier ist die Straße das verbindende Element

Immer wieder Menschen an den seltsamsten Stellen. Afar-Zelte im Drive-by shot.

Wir besuchen den Lac Assal, den tiefsten Punkt Afrikas. Ein Salzsee wie das Tote Meer in Israel. Es ist eine unwirkliche Szenerie. Brüllend heiß und menschenfeindlich. Helles Türkis, Weiß, Grün und tiefes Blau vor dem Braun, Grau und Schwarz der Berge. Trotzdem kommen plötzlich aus dem Nirgendwo einige Menschen und wollen uns Salz und andere Kristalle verkaufen, die Sie am See finden. Wir quatschen ein wenig und kaufen auch etwas als Souvenir. Salz an einem Salzsee zu verkaufen ist am Ende trotzdem kein wirklich profitables Geschäftsmodell.

Zaghafte Exploration des Lac Assal

Zaghafte Exploration des Lac Assal

Noch traut sie sich nicht ins Wasser, später gehts aber hinein

Noch traut sie sich nicht ins Wasser, später wird aber fachmännisch auf der Salzlake gedümpelt

Der See bildet mit der nach Osten und Westen ziehenden Schlucht einen Teil des African Rift Valleys. Ein riesiger Bruch der durch das Abdriften des Horns von Afrika entsteht und sich in vielen tausend Jahren vermutlich mit Wasser füllen wird. Somalia ist dann eine Insel vor der neuen Küste Afrikas.

Mittags rasten wir mit einem Picknick am Strand der Bucht von Djibouti. Africa-Style. Einige Afar-Zelte, einige Betonpavillons und eine raue, windige Küste. Wunderschön und hart. Von den tatsächlich vorhandenen Klos werden die zur Nutzung gezwungenen noch einige Monate in der Therapie zu erzählen haben…

Djibouti Beach aus der Ferne. Die Bucht ist wunderbar und windgepeitscht

Djibouti Beach aus der Ferne. Die Bucht ist bunt und wunderbar und windgepeitscht

Picknick am Strand

Picknick mit den Basatzungen vierer Boote am Strand. Die Wellblechhütte im Hintergrund ist ein früher Entwurf von Daniel Libeskind.

Im Sand spielen kann man überall, soviel ist klar

Im Sand spielen kann man überall, soviel ist klar. Sogar mit Jungs. Wenn sie denn Franzosen sind 😉

Die örtlichen Kids haben anderes zu tun: Es gibt Ziegen zu hüten

Die örtlichen Kids haben anderes zu tun: Es gibt Ziegen zu hüten

Wer will schon trockenes Blattwerk von den Sträuchern knabbern, wenn es auch so geht

Die hauen gern ab: Wer will schon trockenes Blattwerk von den Sträuchern knabbern, wenn es auch knackige Essensreste von den Besuchern gibt

Wir fahren mit den Geländewagen das menschenleere, straßenfreie Tal ein Stück nach Westen ab und finden einen kleinen Riss in der Erde. Er scheint ohne Boden, wenn man ein Steinchen hinein wirft. An einigen Stellen zischt heißer Dampf empor. Hier wachsen von unten gewässerte Gräser und Büsche. Wir stellen uns über den Riss, ein Bein auf der Arabischen, einen auf der Afrikanischen Kontinentalplatte. Die Kids rennen durch die Mondlandschaften und erkunden Risse und Höhlen.

Rechts Afrika, links Arabien. Hoffentlich gibt es jetzt keine Dampferuption

Rechts Afrika, links Arabien. Hoffentlich gibt es jetzt keine Dampferuption

Steinchenwerfen bis zum Mittelpunkt der Erde

Steinchenwerfen bis zum Mittelpunkt der Erde. Im Rift Valley reisst die Erde auch im Kleinen auf

Der Tag klingt mit einem Besuch eines verloschenen Vulkankraters mitten im Valley aus. Es ist wieder heiß. Der Wind faucht vom Indik kommend, in der Bucht von Djibouti beschleunigt und im Tal zur Düse angeschwollen. Fast will er uns in den Krater drücken. Man kann sich gegen ihn lehnen, ohne das Gleichgewicht zu verlieren.

Der Beginn des African Rift Valley: Die Szenerie ist überwältigend

Der Beginn des African Rift Valley: Die Szenerie ist überwältigend.

Wir Reisen am Tag vor der Präsidentschaftswahl ab. Die Stimmung heizt sich auf den Straßen deutlich auf. Ist ein kleiner Faustkampf zwischen Autofahrern offenbar ein üblicher Teil des Straßenbildes, häufen sich mit dem Näherrücken des Wahltags lautstarke und handgreifliche Auseinandersetzungen. Als Besucher sind wir zu keiner Zeit gefährdet, aber es ist nicht wirklich entspannt.

Es soll zwei Kandidaten geben, sagte man uns. Wir sehen aber immer nur einen. Auf Plakaten, auf Häuserwenden auf den T-Shirts der immer größer werdenen Männergruppen im Stadtbild. Den Namen seiner Partei sehen wir sogar mit hellen Steinen übergroß auf Bergflanken gesetzt. Und der andere? Ein Taxifahrer klärt uns auf: Dessen Plakate werden nachts immer abgenommen. Und wenn das einer mit den Plakaten des aktuellen Präsidenten machen würde? Der wird festgenommen. Ganz einfach.

Gleichzeitig scheint es so, als würden auch „l’etrangers“, die Fremden den aktuellen Präsidenten im Amt wollen. Und von denen kommt das Geld, also mischt sich keiner ein. Gäbe es diese Unterstützung nicht, sagt der Taxifahrer, hätte man ihn aus dem Amt gejagt. Während wir fahren, zeigt er auf ein großes Bauprojekt nach dem andren: Das gehört alles dem Präsidenten.

Wir segeln trotzdem mit einem weinenden Auge ab. Bei allen Ungerechtigkeiten sind Landschaft und Leute von Djibouti eine Bereicherung für uns. Das Land ist eine Reise wert.

8 Gedanken zu „Djibouti: Kath, Militär und ein Riss durch Afrika

  1. Andreas

    Hallo liebe Alytes Crew,

    ich plane ebenfalls die Rückreise aus Asien und nachdem ich u.a. Euren Bericht gelesen habe überlege ich – ob es nicht doch vielleicht wieder „verantwortbar“ ist – durch das Rote Meer zu gehen. Ihr wart in einem Konvoi und direkt von Sri Lanka gestartet – nicht über Salalah/Oman? Könnt Ihr mir mehr Informationen geben – vielleicht auch Eure genaue Route? Bin für jede Info dankbar.

    Vielen Dank

    Andreas

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    1. AlytesSkipper Beitragsautor

      Hallo lieber Andreas,
      ich kann Dir gern einen Screenshot unseres Tracks / Logbuchs senden. Da kannst Du die Strecke am besten sehen.
      Kurz: Wir sind direkt von Galle ohne Stopp auf den Malediven und Socotra nach Djibouti gesegelt. Wir haben Oman ausgelassen, da wir auf einem sehr engen Zeitplan sind (in zwei Jahren um die Welt) und einfach hier und da entsprechende Prioritäten setzen mussten. Bei uns war es die Entscheidung länger im kulturell sehr reichen Sri Lanka zu bleiben und dafür auf die arabische Halbinsel zu verzichten.
      Socotra hätten wir gemacht, das Wetter zum Weitersegeln war aber so unglaublich perfekt, dass wir einfach weitergemacht haben. Eine Reihe von Freunden sind statt nach Djibouti über Socotra gesegelt. Das ist prima, wenn man nicht größer Provisionieren will (Socotra bietet sehr, sehr wenig). Alle beschreiben die Insel als großartig.

      Die Entscheidung durch den Golf von Aden zu segeln ist – wie das wahrgenommene Risiko – sehr persönlich. Für uns war ausschlaggebend, dass seit über 24 Monaten kein einziger Angriff auf ein fahrendes Boot gemeldet wurde. Angriffe auf Yachten liegen noch länger zurück. Zur Zeit ist dort so viel Militär wir noch nie. Wir haben uns -auch wegen unserer guten Vorbereitung und ausgefallenen Ausrüstung – sehr sicher gefühlt, das bedeutet natürlich nicht, dass es keine Risiken gibt.

      Wenn Du konkrete Fragen hast, melde Dich doch einfach per Mail. Ich habe Dir die Kontaktdaten gerade gesendet.

      Herzliche Grüße aus Suez und viel Spaß,
      Fritze

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  2. Ingo Kreipl

    Hallo Ihr Lieben,
    komme gerade von meiner zweiten Überführung Rügen > Flensburg zurück, also von der relativ kühlen ünd stürmischen Ostsee. Konnten viel segeln, waren weniger Motorboot ;-).
    Der letzte Alytes-Block war wieder ein Genuss.
    Hatte heute Kontakt mit Angelika und Berni von der Vida, wir hoffen, daß wir in Bälde starten können.
    Euch weiter viel Glück, liebe Grüße.
    Ingo

    Antworten
    1. AlytesSkipper Beitragsautor

      Lieber Ingo,
      ganz herzlichen Dank für die liebe Rückmeldung!
      Gesegelt wären wir in letzten Tagen gern. Statt dessen haben wir fast 600 SM Motorfahrt durch das nördliche Rote Meer hinter uns. Aber: Auf dem längsten Teil der Strecke ohne den sonst üblichen starken Nordwind. Erst auf den letzten 70 SM hat es uns mit über 22 Knoten direkt zwischen die Zähne hart erwischt. Statt uns zu ärgern haben uns einfach gefreut: Endlich mal den Motor aus und gegenan gekreutzt. So gut wie keine Strecke, aber endlich nur den Wind im Gesicht und im Ohr ;-). In der Nacht hat der Wind gedreht und zwischen den ankernden Giganten ging es in der Dunkelheit zum Yacht-Club von Suez. Sehr coole Erfahrung 😉

      Herzliche Grüße auch an die Vida-Crew,
      Fritze

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  3. Jørn

    Hallo Ihr Lieben,
    ein schöner Reisebericht. Ohne die Bilder der kargen Landschaften würde ich wohl auch mal hinfahren wollen. Ich bin aber dann doch mehr der „Bäume-Typ“ 😉
    Wie ist Eure aktuelle Position? Seid ihr schon bei Ägypten?
    Grüße, Jørn

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    1. AlytesSkipper Beitragsautor

      Hallo Jörn,
      vielen Dank, vielen Dank. Bäume gibts in Djibouti übrigens auch. Auf einigen stehen sogar Ziegen. Vielleicht sind das aber auch diese Gewächse, an denen die Ziegen wachsen. Wir waren etwas verwirrt.
      Wir sind gerade im Sudan zwischen Port Suakin und Port Sudan. Heute Nacht werden wir am Wrack der SS Umbria halten, morgen dort tauchen und dann – mit etwas Glück – in einem Rutsch bis Suez durchfahren.

      Euch allen herzliche Grüße aus dem Sudan,
      Fritze und Heide und Mina

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  4. Emmy+ Walter Motschiunig

    Hallo !
    Gratuliere zu diesen fantastischen Bildern. Gott sei Dank seid Ihr diejenigen die das Bild von diesen Abschnitt unserer Weltumsegelung völlig zum Guten ändern .Viel Spaß bei Eurer Weiterreise. PS leider haben wir keine Mailadresse von Euch Grüße Walter & Emmy

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    1. AlytesSkipper Beitragsautor

      Hallo,
      vielen Dank für das Feedback!
      Die Mailadresse habe ich gerade direkt an Euch gesendet.
      Viele Grüße und die obligatorische handbreit,
      Fritze

      Antworten

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